Parrot_1

A Parrot and his Icon, 2018.

Parrot_2

Moonrise in Parrot Land, 2018.

Parrot_3

Moonrise in Parrot Land, 2018, Installation View.

Parrot_4

Rainy Day, 2018.

A Parrot and his Icon

Moonrise in Parrotland

Rainy Day

Aquarell, Öl und Farbstift auf Papier, 215 x 170 cm, 2018

 

Ausstellung LAMUSH, Zürcher Hochschule der Künste, Toni Areal, gemeinsam mit Cecily Ann Walti und Jordis Fellfrau

Das Thema dieser Arbeit ist die Wechselwirkung zwischen dem Subjekt, das denkt und dem Subjekt, das redet. Sie spielt damit, dass Sprache Unzulänglichkeiten, Scham, Schüchternheit und Nicht-Können überdeckt oder enthüllt, sobald sie nicht gesprochen oder gefunden werden kann.

Dadurch, dass Elementen aus der Comicbildsprache, Sprech- und Gedankenblasen, welche als arbiträre Zeichen, einen eigenen, kleineren Raum für Sprech- und Gedankenvorgänge im grösseren, sie umgebenden Bildraum aufspannen, gewisse Attribute; Augen im Fall der Sprechblase und Regenbogen, sowie Tropfen im Fall der Gedankenblase, zugesprochen bekommen, werden diese zu Subjekten und Objekten der Bildnarration. 

Im Falle des Bildes „A parrot and his icon“ entsteht nun ein Kippmoment zwischen dem Papagei und der Sprechblase, die sich gegenseitig in die Augen schauen.

Der Papagei als Motiv soll viele verschiedene Themenfelder in einem einzigen Bild, einer möglichst treffenden, minimalen Narration vereinen; Farben und Farbenlehre, Dilettantismus und Künstlerbild, Komik- und Kommunikationstheorien.